Studierendenzentriertes Online-Training und Testing

Projektakronym

Online SE für TED

Fakultät

Fakultät 4 (Maschinenbau, Verfahrens- und Energietechnik; Institut für Maschinenelemente, Konstruktion und Fertigung)

Zielgruppe

Hörende der Lehrveranstaltung Training in Endurance and Design

Funktion

Weiterbildung der Studierenden auf ein ausreichendes Vorwissen für die Lehrveranstaltung

Beschreibung

Online Self-Assessment für konstruktionstechnisches Wissen

Sprache

englisch

Kontakt

Timo Roth (timo.roth@imkf.tu-freiberg.de),

Prof. Matthias Kröger(kroeger@imkf.tu-freiberg.de)

 

Da teilweise die notwendigen Grundkenntnisse für die Mastervorlesung Training in Endurance and Design (TED) nicht vorhanden sind, soll mit Hilfe von Digitalisierung in der Lehre entgegengewirkt werden. Deshalb ist geplant ein Self-Assessment (SE) zu entwickeln, in dem der individuelle, konstruktionstechnische Wissensstand abgefragt wird. Die Fragen sollen so konzipiert werden, dass automatisiert eine Rückmeldung erfolgen kann, bei der individuelle Empfehlungen zum Selbststudium gegeben werden. Zusätzlich wird ein englischsprachiger Wissensspeicher bereitgestellt, worin die kompletten Inhalte der Lehrveranstaltung sowie das notwendige Vorwissen nochmals erklärt werden.

Als Ansatz zu Unterstützung der Studierenden werden daher folgende Maßnahmen verfolgt:

  • Aufbau eines online Self-Assessments zur Schaffung eines grundlegenden, vergleichbaren konstruktionstechnischen Wissensstandes

  • Anbindung eines Wissensspeichers („Wiki“) zum Nachschlagen von Begriffen und Lösungsprozessen


Projektidee

Eine der wichtigsten Fähigkeiten eines Ingenieurs/einer Ingenieurin ist die kreative Lösungsfindung für konstruktive Fragestellungen. Im konkreten Anwendungsfall sind Wissens- und Fähigkeitslücken bei konstruktionstechnischen Grundlagen vorhanden, aber auch Schwierigkeiten mit dem räumlichen Vorstellungsvermögen herrschen vor. Daher soll ein online Self-Assessment erstellt werden, bei dem das konstruktionstechnische Wissen der Studierenden geprüft und ggf. verbessert werden kann.

Der Begriff Self-Assessment wird im Zusammenhang des erarbeiteten Kurses als Kurzform für ein asynchrones, automatisiertes Assessment mit personalisierter Lernweggestaltung verwendet. Die Selbstbewertung ist implizit motiviert: Die Studierenden sollen sich, angeregt durch ein individuell angezeigtes Feedback, selbst hinterfragen und ihre Antwort analysieren.

Projektablauf

  • Planung des Konzeptes

  • Festlegung der Inhaltsschwerpunkte: In welchen Themenbereichen bestehen die größten Probleme?

  • Erstellung von online geeigneten Fragen (inkl. zugehöriger Konstruktionen und Bildern)

  • Aufbau englischsprachiger Wissensspeicher „Wiki“

  • Vorstellung des Konzeptes auf der 16. Ingenieurpädagogischen Jahrestagung der IPW am 12. – 14. Mai 2022 in Dortmund

  • Implementierung der Fragen in OPAL ONYX

  • Schreiben & Einreichung Paper IPW: "Entwicklung eines Self-Assessments zur Verbesserung des konstruktionstechnischen Verständnisses in der virtuellen Lehre"

  • Testlauf mit Kollegen:innen und ausgewählten Studierenden

  • Einpflegung von Verbesserungsvorschlägen und Freischaltung zur allg. Benutzung

  • Vorstellung des Self-Assessment in der Lehrveranstaltung Training in Endurance and Design im WS22/23, mit der Bitte um Nutzung

  • Präsentation des Konzeptes und aktuellen Standes auf der 3. FTMV-Workshop „Digitale Lehre & Studienerfolg“ am 20.06.23 (online)

bisherige Projektergebnisse

  • Online Self-Assessment ist in OPAL ONYX erstellt und verwendbar

  • Wissensspeicher ist an das Self-Assessment angebunden

  • Nutzerkreis ist aktuell noch gering (u.a. wg. Cyberangriff, freiwilliges Angebot); Die Erfahrung in anderen Instituten zeigt: Man braucht Geduld bis sich die Nutzung etabliert

  • Studierende, die das Nutzen bewerten es als gute Vorbereitung für die eigentliche Lehrveranstaltung